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| Ehemalige Ladestraße (jetzt Unterhausen Terminal), ca. 1965 FREMO-Treffen Oberursel 2001, Foto: Martin Fay |
Worum geht es wirklich? Um den Umbau eines Modulbahnhofs, den mein Freund Ralf R. für den Spur N-Modulbetrieb des MEC Herrenberg und Gäu (dem wir damals beide angehörten) gebaut hatte. Nach dem Wechsel unserer Aktivitäten zum FREMO wurde Unterhausen auch dort noch einige Male eingesetzt, bis er 2002 vorläufig "aus dem Verkehr gezogen" wurde. 2008 habe ich den Bahnhof übernommen und mit der Modernisierung begonnen, um ihn auch in den neuen, digitalen Zeiten einzusetzen, die mittlerweile angebrochen waren.
Dazu waren bzw. sind folgende Arbeiten notwendig:
- Umbau der Elektrik von der ursprünglichen analogen Z-Schaltung aus zahlreichen "Klingeldrähten" und Kippschaltern auf eine vereinfachte, robuste Verkabelung mit einer für den Digitalbetrieb ausreichend dimensionierten Busleitung
- kleinere Reparaturen und eine Umlackierung der Modulkästen von MECH-Grün auf ein neutrales Mittelgrau
- Umbau der Gleisanlagen und der bahntechnischen Einrichtungen für das neue Einsatzgebiet des Bahnhofs: Betrieb in der aktuellen "Epoche 5" mit Schwerpunkt auf dem Güterverkehr. Diese Arbeiten sollen dabei so schonend wie möglich ausgeführt werden, da das hohe Niveau von Ralf's Modellbau gravierende Eingriffe verbietet (ich komme da nämlich nicht ran ;-).
Im ersten Bauabschnitt wird der an der östlichen Ausfahrt liegende Güterbahnhof überarbeitet; dabei entsteht unter anderem ein neues Containerterminal eines privaten Betreibers ("Unterhausen Terminal") aus der alten Ladestraße. Diese Arbeiten sollen bis zum Jahresende 2010 abgeschlossen sein, dann geht's an den eigentlichen Bahnhof.

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